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Zu deinem nächsten 5-Tage-Kurs in Ananda kannst du zusätzlich die Karma Yoga-Option buchen und so den Dienst in der Gemeinschaft kennen lernen. Neben den Yoga- und Meditationssitzungen und den Lektionen am Vormittag wirst du zusammen mit anderen “Karma Yogis” 2 Stunden täglich in einem der Bereiche der Gemeinschaft arbeiten. Wenn es dir gefällt, kannst du deinen Aufenthalt verlängern oder später eine der folgenden Optionen wählen.
Hier findest du mehr üher die “Karma Yoga–Option.”
Dieses Programm ermöglicht dir, gleichzeitig ein “spiritueller Student” und ein “Karma Yogi” zu sein.
Es beginnt am Sonntag Nachmittag und dauert mindestens zwei Wochen, wenn du es wünschst. Der Tagesplan beinhaltet die spirituellen Praktiken im Tempel des Lichts morgens und nachmittags, einen Kurs deiner Wahl am Vormittag (es gibt meist 2 – 4 Kurse zur Auswahl) und zwei Karma Yoga-Perioden.
Für dieses Programm ist eine vorherige Erfahrung in Karma Yoga Voraussetzung.
Hier findest du mehr üher das “Seva-Programm.”
Wenn dir die Seva-Erfahrung gefallen hat und du für längere Zeit nach Ananda kommen möchtest, führt dich dieses Programm direkt ins Zentrum der Ananda-Aktivitäten, an der Seite von Ananda-Mitgliedern. Der Tagesplan umfasst die spirituellen Praktiken morgens und nachmittags (sadhana). Der restliche Tag ist voll den verschiedenen Karma Yoga-Projekten gewidmet.
Eine vorherige Erfahrung im Seva-Programm wird vorausgesetzt.
Hier findest du mehr üher “Full Immersion.”
Sara Rizzardini und Tony O’ConnellSara: Von italienischen Eltern in Deutschland geboren lebte sie dort 15 Jahre. Sie spricht fließend italienisch und deutsch, ziemlich gut englisch und etwas portugiesisch. Ihr erstes Yogalehrerdiplom erhielt sie 1996 von der Sivananda Yoga Vedanta Academy; sie lehrte dann Yoga viele Jahre in Mailand und in Deutschland. 2001 kam sie nach Ananda, und 2008 erhielt sie das Diplom als Yogalehrerin von der Ananda Yoga Academy of Europe. Sie leitet häufig die Yoga- und Meditationszeiten im Tempel und arbeitet zusammen mit Tony in der Küche und als Koordinatiorin für “Leben in der Gemeinschaft”.
Tony: Geboren und aufgewachsen in Irland lebte er 15 Jahre in London, wo er als Steuerberater und Projektmanager arbeitete und gleichzeitig Meditation und die Lehren Paramhansa Yoganandas praktizierte. Zum ersten Mal kam er Weihnachten 1992 nach Ananda. Er war bereits Kriyaban, aber diese Erfahrung der Feiertage in Ananda hat ihn so inspiriert, dass er wusste, er würde eines Tages zurückkommen und bleiben. Dies geschah dann 2001. Jetzt ist er einer der Hauptköche, arbeitet daneben in der Rezeption und koordiniert die Programme “Leben in der Gemeinschaft”.
Sara: Es war in einer Periode meines Lebens der inneren Leere, und ich suchte einen Ort für ein Retreat um mich selbst wiederzufinden. Ich hatte während verschiedener Yogakurse und –seminare von Ananda gehört, und als ich über die Bedeutung von „Ananda“, nämlich „Glückseligkeit“ nachdachte, schien es mir genau das zu sein, was ich suchte. So habe ich mich Weihnachten 2000 zu einem einwöchigen Retreat angemeldet. In Ananda angekommen, habe ich mich sofort zuhause gefühlt. Ich spürte eine feine Verbindung zu den Leuten, die mit Worten nicht ausgedrückt werden kann, wie ein unsichtbarer Faden, der uns verbindet ... Ich beschloss, diesem Faden zu folgen und blieb weitere zwei Wochen.
Tony: Ich habe über Ananda zum ersten Mal in dem Buch Swami Kriyanandas „Suche nach dem Sinn – Autobiographie eines westlichen Yogi“ gelesen. Darin erklärt Swami aus seiner persönlichen Erfahrung heraus die Wichtigkeit eines spirituellen Pfades und die Notwenigkeit, einen echten Guru zu haben, das heißt jemanden, der Gott kennt und den Weg, der zu ihm führt. Dieses Buch hat mein Leben verändert und hat mich zu Yogananda geführt. Nachdem ich dann die Autobiographie von Yogananda gelesen hatte, war ich mir sicher, meinen Guru und meinen spirituellen Führer gefunden zu haben. Zu dieser Zeit lebte mein älterer Bruder Daniel bereits in Ananda Assisi; so war es unumgänglich, diese wundervolle Gemeinschaft persönlich zu besuchen und zu erfahren.
Sara: Die Einfachheit und Klarheit der Lehren, die Bescheidenheit, mit der sie vermittelt wurden, die Kontakte „von Herz zu Herz“ mit den Leuten. Ich werde nie vergessen, wie ich Swami Kriyananda zum ersten Mal sah. Er erklärte gerade kosmische Konzepte mit ganz einfachen Worten; seine Stimme schien mein Bewusstsein zu durchdringen und umzuformen. Nachdem ich jahrelang „von Blüte zu Blüte geflattert“ war, hatte ich endlich den fruchtbaren Boden gefunden, der mich die Blüte in mir entdecken und sich entfalten ließ.
Tony: Was mich am meisten beeindruckt hat, war die Aufrichtigkeit und Freundlichkeit der Bewohner. Die Freude und die Harmonie zwischen diesen Personen war überzeugender als jede Predigt.
Sara: Als mir klar wurde, dass ich keine persönlichen Ambitionen mehr hatte und keinen Wunsch mehr, meine Projekte zu verwirklichen, habe ich entdeckt, dass ich nichts anderes wollte, als ein einfaches Leben auf der Basis von hohen Idealen zusammen mit anderen zu leben.
Tony: Obwohl ich in London ein erfolgreiches Leben hatte, spürte ich, dass etwas fehlte. Ich wollte ganz in ein sprirituelles Leben eintauchen, und Ananda bot mir die ideale Möglichkeit, mich aus weltlichen Lebensumständen zu befreien und einem Ideal zu dienen, an das sowohl Paramhansa Yogananda wie auch Swami Kriyananda glaubten: die Weltbruderschafts-Kolonien.
Sara: Ich spürte sofort in Ananda die ideale Umgebung für mein Wachstum. Aber nachdem ich Verpflichtungen und Verantwortung hatte, musste ich warten, bis ich dieses Kapitel meines Lebens abschließen konnte um ein neues anzufangen. Während ich Ordnung in mein Leben brachte, kam ich so oft wie möglich nach Ananda, vor allem in den Wintermonaten. Ich sammelte die kostbaren Perlen der Lehren sowie Beispiele, wie sie von den anderen gelebt wurden, und hob sie im Schatzkästlein meiner Seele auf, verschloss dieses und versteckte den Schlüssel an einem sicheren Ort. Ich wusste, wo er zu finden war, wenn ich ihn brauchte: in der Stille der Meditation. Auf diese Weise konnte ich immer voller Freude sein, im Wissen, dass Ananda kein Ort ist sondern ein Bewusstseinszustand, der mich nie verlässt.
Tony: Nach meinem ersten Besuch bin ich immer wieder als Gast gekommen, um meine „spirituellen Batterien“ aufzutanken. Mein erster längerer Aufenthalt fand erst nach vielen Jahren statt, als ich ein Sabbatjahr von meiner Arbeit genommen habe. Danach kehrte ich zu meiner Arbeit und meinem Leben in London zurück, und nach eineinhalb Jahren, in denen ich sowohl in London wie in Amerika arbeitete, kam ich wieder nach Ananda Assisi. Es war wirklich wie eine Heimkehr nach Hause.
Sara: Ich denke, es ist die schrittweise Vereinfachung jedes Aspekts meines Lebens und das Gefühl von Leichtigkeit, das daraus entsteht. Ich glaube fest an diesen Lebensstil, nicht blind, sondern indem ich mich leidenschaftslos jeden Tag beobachte.
Tony: Eine schwierige Frage! Persönlich glaube ich, dass die Fähigkeit zu entspannen und dem Fluss zu folgen die Punkte waren, in denen eine Änderung am dringendsten notwendig war. Meine Erfahrung zeigt, dass, wenn deine Grundeinstellung und deine Energie richtig sind, alles die magische Kraft besitzt, im richtigen Moment zu geschehen. Ich bin noch dabei, diese und viele andere Lektionen in meinem Leben des Dienens hier in Ananda zu lernen.
Sara: Meine Erfahrung als „Karma Yogi“ hat mich viele Lektionen auf dem spirituellen Pfad gelehrt. In der Tat ist das mein Weg. Es ist gut, über Spiritualität zu lesen; aber für mich war es die praktische Erfahrung, die spirituellen Lehren in die Tat umzusetzen, während ich eine Vielzahl von Aufgaben erfüllte, zusammen mit jeder Art von Personen, Aufgaben, von denen ich dachte, sie nicht erfüllen zu können, dabei zu lernen, auch in Stresssituationen die Ruhe zu bewahren: All dies hat mein Leben verändert und hat mir geholfen zu entdecken, wer ich wirklich bin. Jetzt möchte ich anderen bei ihren Entdeckungen helfen und mit ihnen die Freude teilen, wenn man die Freude entdeckt.
Tony: Als ich erfuhr, dass in diesem Bereich Hilfe benötigt wurde, spürte ich den starken Wunsch, Sara bei der Koordination dieser Programme zu unterstützen und direkt denen zu helfen, die an diesen Programmen teilnehmen. Jetzt wird mir klar, dass diese Personen mir helfen. Die wundervollen Seelen, die vom Dienst in diesen Programmen angezogen werden, sind eine große Inspiration; sie sind echte Karma Yogi!
Sara: Ich würde sagen, dass Ananda ein perfektes spirituelles Labor ist für die Suche nach der Wahrheit über sich selbst und das Universum, ein Ort, wo man ein „spiritueller Wissenschaftler“ sein kann und wo man Meditation und Introspektion zusammen mit Devotion (die das Herz weitet), mit der rechten Aktion und den Yogapositionen benutzen kann, um den Tempel der Seele zu reinigen. In diesem Programm sind wir einander ein Spiegel, wir helfen uns und unterstützen uns gegenseitig. Ich würde sagen: Wenn du es satt hast, deine Lebenszeit zu verschwenden indem du dich hinter einer Maske von falschen Identifikationen versteckst, dann bieten dir diese Programme eine authentische Gelegenheit zu entdecken, wer du wirklich bist und dein Leben umzuformen, um dir deiner wahren inneren Werte bewusst zu werden, die das Leben wirklich lebenswert machen.
Tony: Ich würde sagen: Komm und erfahre Ananda von innen, indem du an der Seite von Leuten, die schon seit längerer Zeit Mitglieder der Gemeinschaft sind, Dienst leistest. Du wirst viel Freude und spirituelles Wachstum erfahren. Du wirst an einem Programm teilnehmen, in dem dein tägliches Leben auf Dienen, auf Rücksicht auf andere und auf der Umsetzung der Lebenslehren Paramhansa Yoganandas gegründet ist.
“Du hilfst den erfahrenen Ananda-Köchen und erfährst alles über die Zubereitung von ausgeglichenen und leckeren vegetarischen Mahlzeiten. Dieses Programm bieten wir nur zu bestimmten Zeiten an. Mehr erfährst du ...... Karma Yoga ist nicht gleich Arbeit, auch wenn es von außen und nur mit dem Verstand gesehen so scheint. In der Praxis gelebt mit Hilfe der Lehren Yoganandas wird es zu einem freudigen und unterhaltsamen Dienst, der ein harmonisches Klima schafft, in dem du dein ganzes Sein mit anderen teilst.
Es ist überraschend zu sehen, wie sich alles ändert, wenn jeder sein Bestes gibt und Gott ohne Ego dient.
Karma Yoga verbindet in der Praxis die Meditation mit dem Göttlichen und macht es so jedermann zugänglich. Mit großer Dankbarkeit und Freude über die Chancen, die mir gegeben wurden, wünsche ich allen ein gutes Karma Yoga.
” ~Giorgio
Ananda liegt in der beschaulichen umbrischen Hügellandschaft, an der Strada Statale 444 zwischen Assisi und Gualdo Tadino. Es ist in Europa das größte Retreat-Zentrum für die Lehren Yoganandas.
Ananda Associazione • Via Montecchio, 61 • I-06025 Nocera Umbra (PG) • Italien