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Die sieben astralen Energiezentren
von Paramhansa Yogananda, Super Advanced Course 1930
  Genauso wie die
Elektrizität in der Glühbirne durch einen Draht fließt,
so fließt die Kosmische Energie durch die Medulla in die Wirbelsäule
und ihre sieben Zentren. Das Rückenmark lässt sich mit einem
Draht vergleichen. In ihm befinden sich die sieben Lichtzentren, die die
Zwischenstationen für die Weiterleitung und Verteilung des Lebensstroms
im ganzen Körper darstellen. Dieser Körper ist nichts anderes
als eine Manifestation dieser astralen Wirbelsäulenenergie. So wie
unsichtbarer Wasser- und Sauerstoff in Dampf, Wasser und Eis kondensiert
werden kann, so kann Licht in einen Körper verwandelt werden, welcher
nichts anderes ist als gefrorene Energie. Du musst alle Angst vor Krankheit
und Unfällen loslassen, denn dein Körper ist nichts als Energie
und kann nicht zerstört werden. Sobald du das erkennst, wirst du
frei sein.
Die Kosmische Energie tritt durch die Medulla ein und wird im Gehirn gespeichert.
Von dort fließt sie in die sieben Zentren hinab und nährt die
sieben Elemente, die den Körper bilden. Wenn diese sieben Lichtzentren
während des Todes vom Körper abgezogen werden, dann zerfällt
der Körper.
Beim Übergang vom Bewusstsein des Körpers zu dem des Geistes
nimmt man diese sieben subdynamischen Pforten der Energie wahr, die in
der astralen cerebrospinalen Achse sitzen. Die Seele muss den physischen,
astralen und spirituellen Körper durch die sieben Astralpforten verlassen,
um den Geist zu erreichen und in ihm zu verschmelzen. Nachdem sie ihr
Bewusstsein vom physischen Körper gelöst hat, muss sie diese
sieben Astralpforten in der Wirbelsäule öffnen und durch sie
hindurchgehen.
Der Astralkörper besteht aus unterschiedlichen Schwingungsfrequenzen,
die sich in verschiedenen Farben und Stimmen oder in den Klängen
von Wasser oder in schwingenden Elementen manifestieren. Man sagt von
diesem Astralkörper der vielen Lichter und Farben, dass er aus den
Elementen herausstrahlt. Diese Elemente sind: Superäther in der Medulla,
Äther im Halsplexus, Luftströmung im Rückenplexus, Feuerströmung
im Lumbarplexus, Wasserströmung im Kreuzbeinplexus und Erdströmung
im Steissbeinplexus.
Der Astralkörper bringt nicht nur die individuellen spezifischen
Klänge der sieben verschiedenen Chakren hervor, er manifestiert auch
die eine Stimme des Klanges vieler Wasser, der sowohl die makrokosmischen
als auch die mikrokosmischen physischen und astralen Elemente einschließt.
Der Yogi kann mittels höherer spiritueller Methoden die verschiedenen
Klänge der astralen Symphonie, die von den Zentren ausgehen, wie
folgt unterscheiden: Medulla Om, die astrale Symphonie aller Chakren.
Zervikal Donnern des Ozeans. Dorsal lang hingezogener Klang
einer Glocke. Lumbar Harfe. Kreuzbein Flöte. Steissbein
summender Klang, wie eine Hummel.
Des Weiteren lauscht der Yogi auf die eine Kosmische Stimme oder den Klang
des Om, der von den vielen Wassern oder Elementen ausstrahlt und in sich
die physischen, astralen, gedanklichen, makro- und mikrokosmischen Universen
schafft. Daher ist der Klang vieler Wasser, wie vom Hl. Johannes in der
Bibel beschrieben, aus den spezifischen astralen Klängen der sieben
Plexi zusammengesetzt und mit dem einzigen Kosmischen Klang des Om identisch.
Beide Klangarten werden von dem Yogi, der den Astralkörper gefühlt
hat oder davon eine Vision gehabt hat, intuitiv gehört.
Außerdem werden die sieben Astralzentren und ihre sieben Elemente
als sieben Lichtsterne manifestiert. Die sieben Elemente Seligkeits-Raum
(das äusserst feine Medium, in welchem sich die Seligkeit befindet),
Superäther (das äußerst feine, halbbewusst vibrierende
Medium, durch das Gedanken übertragen werden), Äther (das fein
vibrierende Medium der Energie), Luft, Feuer, Wasser und Erde (woraus
der Körper besteht) sind nichts als die sieben Lotusse der
Lebenskraft oder die sieben eingefrorenen sternförmigen Energieströme.
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